Reisen

Unser Urlaub auf Hawaii

Aloha ihr Lieben! đŸŒș

Seid ihr bereit, mehr ĂŒber das Land der Wunder zu erfahren? Heute möchte ich mit euch meine Reisetipps fĂŒr das bisher schönste Urlaubsziel, an dem ich gewesen bin, teilen: Hawaii!

Genauer gesagt werde ich euch ein paar Einblicke in unsere Zeit auf Maui und Oahu geben, denn diese beiden Inseln haben wir – mein Freund und ich – bereist. Es gibt noch fĂŒnf weitere, die auch zu den Hauptinseln des US-Bundesstaats Hawaii gehören: Big Island, Kahulaui, Kaua’i, Lanai, Moloka’i (und theoretisch Ni’ihau, diese Insel ist jedoch im Privatbesitz und von Tourismus weitgehend unberĂŒhrt #goals?!).

16 Tage haben wir uns Zeit genommen, unsere beiden Inseln kennenzulernen. Allerdings haben wir nur drei Tage davon auf Maui verbracht. Der Grund, weshalb wir ĂŒberhaupt dorthin wollten, war die sogenannte

Road To Hana.

Ein Ein-Tages-Roadtrip durch dschungelĂ€hnliche Natur und ĂŒber Berge am Meer entlang. Diesen Ausflug kann ich nur von Herzen empfehlen! Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn ihr das Beste aus dem Erlebnis machen wollt (und davon gehe ich aus):

  • Leiht euch am besten einen GelĂ€ndewagen mit abnehmbarem Dach oder ein Cabrio. Wir haben einen Jeep Wrangler gemietet und ich sage euch: Besser hĂ€tte es nicht sein können! Die meiste Zeit habe ich stehend auf meinem Sitz verbracht, weil ich es so genossen habe, oben rausschauen zu können und mir den Wind durchs Gesicht wehen zu lassen. Es war ein unbeschreiblich schönes GefĂŒhl von Freiheit und Lebenslust. Dauergrinsen! Einziger Nachteil: Einer muss das Auto fahren. Da ich aber annehme, dass du auf deiner Reise nicht allein sein wirst, empfehle ich, sich zwischendurch abzuwechseln. Denn das Fahren dieser Strecken macht mindestens genauso viel Spaß.

  • Denkt unbedingt daran, SonnencrĂ©me und eine Kopfbedeckung zu tragen. Insbesondere, wenn ihr mit offenem Dach unterwegs seid. Ihr werdet euch sonst definitiv verbrennen, weil die Sonne euch die meiste Zeit von oben auf den Kopf scheinen wird.
  • Ein weiterer, wie ich finde, sehr nĂŒtzlicher Tipp: Nehmt euch kein Auto zu viert oder fĂŒnft. Fahrt maximal zu zweit. Diejenigen, die ansonsten hinten sitzen mĂŒssten, wĂŒrden zu 99,9% kotzen. Es ist mehr als einmal vorgekommen, dass wir Personen am Straßenrand identifiziert haben, die sich gerade einer unfreiwilligen Magenentleerung unterzogen. Die Road to Hana ist sehr kurvenreich und wackelig. Selbst geĂŒbte Im-Auto-Hintensitzer hĂ€tten hier Schwierigkeiten.

Und wer zum Teufel ist eigentlich Hana? Wie der Name schon sagt, fĂŒhrt die abenteurliche Road schlussendlich zur Hana Town. Ein 700 Seelen Örtchen, dessen Einwohner grĂ¶ĂŸtenteils hawaiianischer Abstammung sind. Es ist irgendwie bezaubernd, durch diese „Stadt“ zu fahren, ist sie doch so weit entfernt von dem Stress, den wir GroßstĂ€dter bei uns zu Hause als normal bezeichnen wĂŒrden.

Wenn auf Maui, schaut euch unbedingt die kleine sĂŒĂŸe

Hafenstadt Lahaina

an. Sie liegt direkt am Meer und bietet einige gemĂŒtliche CafĂ©s und Restaurants, Boutiquen und Souvenirshops. Wir sind hier ein bisschen herumspaziert, haben einen Smoothie getrunken und uns den grĂ¶ĂŸten Banyan-Baum der Insel angesehen, welcher hier im Örtchen wĂ€chst. Es ist ein wirklich riesiger Baum. Er nimmt ungefĂ€hr die FlĂ€che eines HĂ€userblocks ein und ist knapp 20 Meter hoch. Unter seinen Ästen kann man ganze SpaziergĂ€nge machen! Überall hat er Wurzeln am Boden und auf seinen vielen „BaumstĂ€mmen“ kann man sitzen und entspannen (Aber Achtung: Vögel sitzen auch in den Baumkronen 😉) Nicer Side-Fact: Man sagt, wer sich unter diesem Baum kĂŒsst, bleibt fĂŒr immer zusammen.

Kommen wir jetzt zu meinen Go-To’s fĂŒr unsere zweite Insel:

Oahu.

Hier liegt die Hauptstadt von Hawaii, Honolulu. Einen Ausflug dorthin und zum Waikiki Beach zu machen, lege ich euch dringend ans Herz. Wenn ihr euch unseren Urlaubsfilm anseht, den ich am Anfang dieses Posts eingebettet habe, werdet ihr die Magie an diesem Ort spĂŒren. Ich glaube, das war mein bisher schönster Sonnenuntergang.

Waikiki Beach (Honolulu) / Im Video ab Minute 3:57

Zudem fĂŒhlt man sich hier einfach wie in New York oder Miami (Miami trifft es eher). Mega geile Stadt. Direkt am Meer, Inselfeeling, aber gleichzeitig Shopping- und Abenteuerparadies. Die GeschĂ€fte haben bis spĂ€t abends geöffnet und parken könnt ihr sehr gĂŒnstig (gĂŒnstig ist auf dieser Insel sonst leider nichts) fĂŒr nur 1 Dollar pro Stunde am Honolulu Zoo.

Apropos Shopping.

Wenn ihr Bock habt, mit richtig viel ÜbergepĂ€ck nach Hause zu fliegen, dann geht unbedingt in die Ala Moana Mall in Honolulu. Hier könnt ihr mehrere Tage verbringen und ihr werdet noch immer nicht alle LĂ€den gesehen haben. DafĂŒr seid ihr trotzdem die ganze Zeit an der frischen Luft, denn diese Mall ist unĂŒberdacht und zudem unheimlich schön.

Wer eher nach Mitbringseln fĂŒr Familie und Freunde oder nach inseltypischen (gĂŒnstigen) Klamotten und Accessoires sucht, der sollte zum Aloha Stadium Swap Meet Market gehen. Dieser hat immer mittwochs, samstags und sonntags von 8-15 Uhr geöffnet und bietet eine gute Gelegenheit, Geschenke fĂŒr zu Hause zu kaufen oder sich selbst mit ein paar sĂŒĂŸen Urlaubskleidchen, HĂŒten, Ringen und ArmbĂ€ndern einzudecken.

Wenn ihr auf Oahu auch mal einen Abend

tanzen gehen wollt,

sieht es meiner Erfahrung nach eher mau aus… Eine ganz lustige Tanzbar haben wir jedoch in Honolulu entdeckt, direkt gegenĂŒber vom Zoo – das LuLu’s. Um 21 Uhr kamen wir dort an, die Party schon in vollem Gange und alles und wirklich jeder am Twerken. Die GetrĂ€nke waren preislich in Ordnung (vergleichbar mit Deutschland) und die Musik voll nach meinem Geschmack, denn an diesem Abend lief zum GlĂŒck Hip-Hop. Wir hatten Spaß!

NatĂŒrlich solltet ihr auch einen Ausflug nach

Pearl Harbor

machen. Der Hafen, der durch den Angriff Japans am 7. Dezember 1941 den Eintritt Amerikas in den Zweiten Weltkrieg auslöste, ist als ErinnerungsstĂ€tte sehr gut erhalten worden und es ist schon sehr „beeindruckend“, das versunkene Frack der USS-Arizona dort vor Ort mit eigenen Augen zu sehen. Wir haben uns am Abend nach diesem Ausflug noch den Film „Pearl Harbor“ mit Ben Affleck angesehen. Damit war der Exkurs in diese tragische Vergangenheit fĂŒr uns abgeschlossen, wobei der Film wirklich spannend (und gut) ist.

Der Byodo-in-Tempel 

war eine schöne SehenswĂŒrdigkeit auf Oahu, nicht weit von unserem Wohnort Kailua. Er ist eine maßstabsgetreue Nachbildung eines japanischen Tempels und wurde komplett ohne NĂ€gel erbaut.

Um ganz ehrlich mit euch zu sein, haben wir diesen Ort vor allem fĂŒr Fotos benutzt 😅 Davon kann man dort wirklich viele machen. Die Kulisse ist mehr als „instagrammable“ 😉

Fahrt unbedingt einen Tag an das

North Shore 

und schaut euch wilde Schildkröten an, die frei an den (unfassbar schönen) StrÀnden herumliegen und sich sonnen, oder seht den Surfern beim Wellenreiten zu. Hier erlebt ihr die richtigen Profis und die wirklich hohen Wellen.

Der mit Abstand schönste Strand… 

…war fĂŒr uns jedoch der Lanikai Beach im SĂŒdosten der Insel. Jetzt hoffe ich gerade sogar fĂŒr einen Moment, dass nicht so viele Leute meinen Blog lesen und diesen Strand besuchen, damit er nicht noch voller wird (lol). Das Wasser – tĂŒrkisfarben, ganz klar und ruhig, der Sand – weiß (fast) wie Schnee und ein Blick auf zwei circa einhundert Meter entfernte mĂ€rchenhafte „einsame“ Inseln.

Wir haben vor lauter Liebe kaum Bilder vom Lanikai Beach gemacht. Im Video oben seht ihr mehr – ab Minute 5:02 🙂

Mein Highlight des Urlaubs war schlussendlich unser Ausflug zur

Gunstock Ranch.

Fucking expensive, aber auch totally worth it, weil fĂŒr mich ein Kindheitstraum in ErfĂŒllung gegangen ist: Mit meinem Freund zusammen einen Ausritt zu machen (und dann auch noch auf Hawaii, I MEEEAAN…)

FĂŒr eineinhalb Stunden Ausreiten im Sonnenuntergang zu zweit (mit Reitlehrer) zahlt man hier pro Kopf 110 Dollar. Sicherlich ein teurer Spaß, doch das war es uns wert. Wir sind ĂŒber Felder, durch WĂ€lder und entlang romantischer Lichtungen geritten. Dabei konnten wir wildwachsende FrĂŒchte wie Guaven und Orangen von den BĂ€umen pflĂŒcken. Sogar meinem Freund, der vorher noch nie auf einem Pferd gesessen hat, hat dieser Ausflug besonders gut gefallen.

Möchtest du auch unbedingt mal nach Hawaii oder hast sogar schon deinen Urlaub dorthin geplant? ErzĂ€hl mir gerne in den Kommentaren, wie dir dieser Beitrag gefallen hat und worauf du dich am meisten freust! Auf Fragen antworte ich gerne 🙂

 

 

 

Deine Alica

 

Dieser Beitrag beinhaltet unbezahlte Werbung und gibt ausschließlich meine eigenen EindrĂŒcke und Erfahrungen wider.
Es handelt sich nicht um Kooperationen oder Ähnliches.

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3 Kommentare

  • Jennifer

    Liebe Alica , das war ein mega nicer Blog-Post, mega tolle Bilder und schöne Tips. Ich freue mich jetzt schon darauf, hoffentlich bald mal selbst auf Hawaii zu sein. GrĂŒĂŸ mir auch lieb deinen Freund, scheint ja echt ein sĂŒĂŸer zu sein. Freue mich schon auf deine nĂ€chsten Posts und wĂŒnsche dir alles Liebe!

    18. Mai 2019 at 0:19 Reply
  • Silke

    Nun wird jeder, der deinen Beitrag gelesen und deinen unglaublich berĂŒhrenden Film gesehen hat, nach Hawaii wollen! So, so wunderschön und inspirierend!

    13. Juli 2019 at 11:49 Reply
    • Alica Preetz

      Vielen Dank! 😍 Hawaii ist definitiv eine Reise wert und ich freue mich, wenn ich andere mit meinem Post dafĂŒr begeistern kann 🙂

      13. Oktober 2019 at 17:30 Reply

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