Aloha ihr Lieben! ?

Seid ihr bereit, mehr über das Land der Wunder zu erfahren? Heute möchte ich mit euch meine Reisetipps für das bisher schönste Urlaubsziel, an dem ich gewesen bin, teilen: Hawaii!

Genauer gesagt werde ich euch ein paar Einblicke in unsere Zeit auf Maui und Oahu geben, denn diese beiden Inseln haben wir – mein Freund Alex und ich – bereist. Es gibt noch fünf weitere, die auch zu den Hauptinseln des US-Bundesstaats Hawaii gehören: Big Island, Kahulaui, Kaua’i, Lanai, Moloka’i (und theoretisch Ni’ihau, diese Insel ist jedoch im Privatbesitz und von Tourismus weitgehend unberührt #goals?!).

16 Tage haben wir uns Zeit genommen, „unsere“ beiden Inseln kennenzulernen. Allerdings haben wir nur drei Tage davon auf Maui verbracht. Der Grund, weshalb wir überhaupt dorthin wollten, war die sogenannte:

Road To Hana

Ein Ein-Tages-Roadtrip durch dschungelähnliche Natur und über Berge am Meer entlang. Diesen Ausflug kann ich nur von Herzen empfehlen! Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, wenn ihr das Beste aus dem Erlebnis machen wollt (und davon gehe ich aus):

  • Leiht euch am besten einen Geländewagen mit abnehmbarem Dach oder ein Cabrio. Wir haben einen Jeep Wrangler gemietet und ich sage euch: Besser hätte es nicht sein können! Die meiste Zeit habe ich stehend auf meinem Sitz verbracht, weil ich es so genossen habe, oben rausschauen zu können und mir den Wind durchs Gesicht wehen zu lassen. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl von Freiheit und Lebenslust. Einziger Nachteil: Einer muss das Auto fahren. Da ich aber annehme, dass du auf deiner Reise nicht allein sein wirst, empfehle ich, sich zwischendurch abzuwechseln. Denn das Fahren der Strecke macht mindestens genauso viel Spaß.

  • Denkt unbedingt daran, Sonnencréme und eine Kopfbedeckung zu tragen. Insbesondere, wenn ihr mit offenem Dach unterwegs seid. Ihr werdet euch sonst definitiv verbrennen, weil die Sonne euch die meiste Zeit von oben auf den Kopf scheinen wird.
  • Ein weiterer, wie ich finde, sehr nützlicher Tipp: Nehmt euch kein Auto zu viert oder fünft. Fahrt maximal zu zweit. Diejenigen, die ansonsten hinten sitzen müssten, würden sich sonst zu 99,9% übergeben. Es ist mehr als einmal vorgekommen, dass wir Personen am Straßenrand stehen sahen, die sich gerade einer unfreiwilligen Magenentleerung unterzogen. Die Road to Hana ist sehr kurvenreich und wackelig. Selbst geübte Im-Auto-Hintensitzer hätten hier Schwierigkeiten…

Und wer zum Teufel ist eigentlich Hana? Wie der Name schon sagt, führt die abenteurliche Road schlussendlich zur Hana Town. Ein 700 Seelen Örtchen, dessen Einwohner größtenteils hawaiianischer Abstammung sind. Es ist irgendwie bezaubernd, durch diese „Stadt“ zu fahren, ist sie doch so weit entfernt von dem Stress, den wir Großstädter bei uns zu Hause als normal bezeichnen würden.

Hafenstadt Lahaina

Wenn auf Maui, schaut euch unbedingt die kleine süße Hafenstadt Lahaina an. Sie liegt direkt am Meer und bietet einige gemütliche Cafés und Restaurants, Boutiquen und Souvenirshops. Wir sind hier ein bisschen herumspaziert, haben einen Smoothie getrunken und uns den größten Banyan-Baum der Insel angesehen, welcher hier im Örtchen wächst. Es ist ein wirklich riesiger Baum. Er nimmt ungefähr die Fläche eines Häuserblocks ein und ist knapp 20 Meter hoch. Unter seinen Ästen kann man ganze Spaziergänge machen! Überall hat er Wurzeln am Boden und auf seinen vielen „Baumstämmen“ kann man sitzen und entspannen (Aber Achtung: Vögel sitzen auch in den Baumkronen ?)

Side-Fact: Man sagt, wer sich unter diesem Baum küsst, bleibt für immer zusammen.

Kommen wir jetzt zu meinen Go-To’s für unsere zweite Insel:

Oahu

Hier befindet sich die Hauptstadt von Hawaii, Honolulu. Einen Ausflug dorthin und zum Waikiki Beach zu machen, lege ich euch dringend ans Herz. Wenn ihr euch unseren Urlaubsfilm anseht, den ich am Anfang dieses Posts eingebettet habe, werdet ihr die Magie an diesem Ort spüren. Ich glaube, das war mein bisher schönster Sonnenuntergang.

Waikiki Beach (Honolulu) / Im Video ab Minute 3:57

Zudem fühlt man sich hier einfach wie in New York oder Miami (Miami trifft es eher). Mega geile Stadt. Direkt am Meer, Inselfeeling, aber gleichzeitig Shopping- und Abenteuerparadies. Die Geschäfte haben bis spät abends geöffnet und parken könnt ihr sehr günstig (günstig ist auf dieser Insel sonst leider nichts) für nur 1 Dollar pro Stunde am Honolulu Zoo.

Apropos Shopping…

Wenn ihr Bock habt, mit richtig viel Übergepäck nach Hause zu fliegen, dann geht unbedingt in die Ala Moana Mall in Honolulu. Hier könnt ihr mehrere Tage verbringen und ihr werdet noch immer nicht alle Läden gesehen haben. Dafür seid ihr trotzdem die ganze Zeit an der frischen Luft, denn diese Mall ist unüberdacht und zudem unheimlich schön.

Wer eher nach Mitbringseln für Familie und Freunde oder nach inseltypischen (günstigen) Klamotten und Accessoires sucht, der sollte zum Aloha Stadium Swap Meet Market gehen. Dieser hat immer mittwochs, samstags und sonntags von 8-15 Uhr geöffnet und bietet eine gute Gelegenheit, Geschenke für zu Hause zu kaufen oder sich selbst mit ein paar süßen Urlaubskleidchen, Hüten, Ringen und Armbändern einzudecken.

Wenn ihr auf Oahu auch mal einen Abend

tanzen gehen wollt,

sieht es meiner Erfahrung nach leider eher mau aus… Eine ganz lustige Tanzbar haben wir jedoch in Honolulu entdeckt, direkt gegenüber vom Zoo – das LuLu’s. Um 21 Uhr kamen wir dort an, die Party schon in vollem Gange und alles und wirklich jeder am Twerken. Die Getränke waren preislich in Ordnung (vergleichbar mit Deutschland) und die Musik voll nach meinem Geschmack, denn an diesem Abend lief zum Glück Hip-Hop. Wir hatten Spaß!

Pearl Harbor

Natürlich solltet ihr auch einen Ausflug nach Pearl Harbor machen. Der Hafen, der durch den Angriff Japans am 7. Dezember 1941 den Eintritt Amerikas in den Zweiten Weltkrieg auslöste, ist als Erinnerungsstätte sehr gut erhalten worden und es ist schon sehr „beeindruckend“, das versunkene Frack der USS-Arizona dort vor Ort mit eigenen Augen zu sehen. Wir haben uns am Abend nach diesem Ausflug noch den Film „Pearl Harbor“ mit Ben Affleck angesehen. Damit war der Exkurs in diese tragische Vergangenheit für uns abgeschlossen, wobei der Film wirklich spannend (und gut) ist.

Der Byodo-in-Tempel 

war eine schöne Sehenswürdigkeit auf Oahu, nicht weit von unserem Wohnort Kailua. Er ist eine maßstabsgetreue Nachbildung eines japanischen Tempels und wurde komplett ohne Nägel erbaut.

Um ganz ehrlich mit euch zu sein, haben wir diesen Ort vor allem für Fotos benutzt. Davon kann man dort wirklich viele machen. Die Kulisse ist mehr als „instagrammable“ 😉

North Shore 

Fahrt unbedingt einen Tag an das North Shore und schaut euch wilde Schildkröten an, die frei an den (unfassbar schönen) Stränden herumliegen und sich sonnen, oder seht den Surfern beim Wellenreiten zu. Hier erlebt ihr die richtigen Profis und die wirklich hohen Wellen.

Der mit Abstand schönste Strand… 

…war für uns jedoch der Lanikai Beach im Südosten der Insel. Jetzt hoffe ich gerade sogar für einen Moment, dass nicht so viele Leute meinen Blog lesen und diesen Strand besuchen, damit er nicht noch voller wird (lol). Das Wasser türkisfarben, ganz klar und ruhig, der Sand weiß, (fast) wie Schnee und ein Blick auf zwei circa einhundert Meter entfernte märchenhafte „einsame“ Inseln.

Wir haben vor lauter Liebe kaum Bilder vom Lanikai Beach gemacht. Im Video oben seht ihr mehr – ab Minute 5:02 🙂

Gunstock Ranch

Mein Highlight des Urlaubs war schlussendlich unser Ausflug zur Gunstock Ranch. Fucking expensive, aber auch totally worth it, weil für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen ist: mit meinem Freund zusammen einen Ausritt zu machen (und dann auch noch auf Hawaii, I MEEEAAN…)

Für eineinhalb Stunden Ausreiten im Sonnenuntergang zu zweit, mit Reitlehrer, zahlt man hier pro Kopf 110 Dollar. Sicherlich ein teurer Spaß, doch das war er uns wert. Wir sind über Felder, durch Wälder und entlang romantischer Lichtungen geritten. Dabei konnten wir wildwachsende Früchte wie Guaven und Orangen von den Bäumen pflücken. Sogar meinem Freund, der vorher noch nie auf einem Pferd gesessen hat, hat dieser Ausflug besonders gut gefallen.

Möchtest du auch unbedingt mal nach Hawaii oder hast sogar schon deinen Urlaub dorthin geplant? Erzähl mir gerne in den Kommentaren, wie dir dieser Beitrag gefallen hat und worauf du dich am meisten freust! Auf Fragen antworte ich gerne 🙂

Deine Alica

Dieser Beitrag beinhaltet unbezahlte Werbung und gibt ausschließlich meine eigenen Eindrücke und Erfahrungen wider. Es handelt sich nicht um Kooperationen oder Ähnliches.

Schlagwörter: travel Hawaii

3 Kommentare

  1. Jennifer sagt:

    Liebe Alica , das war ein mega nicer Blog-Post, mega tolle Bilder und schöne Tips. Ich freue mich jetzt schon darauf, hoffentlich bald mal selbst auf Hawaii zu sein. Grüß mir auch lieb deinen Freund, scheint ja echt ein süßer zu sein. Freue mich schon auf deine nächsten Posts und wünsche dir alles Liebe!

  2. Silke sagt:

    Nun wird jeder, der deinen Beitrag gelesen und deinen unglaublich berührenden Film gesehen hat, nach Hawaii wollen! So, so wunderschön und inspirierend!

    1. Alica Preetz sagt:

      Vielen Dank! ? Hawaii ist definitiv eine Reise wert und ich freue mich, wenn ich andere mit meinem Post dafür begeistern kann 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um meine Webseite für dich optimal gestalten zu können, verwende ich Cookies. Mit deiner Nutzung gehe ich davon aus, dass du einverstanden bist. Mehr dazu