Tipps & Anleitungen

Meine 8 Geheimnisse, um dauerhaft motiviert zu bleiben

Oft werde ich gefragt, wie ich es schaffe, immer so fröhlich und inspiriert zu sein. Nach längerem Überlegen, ob es tatsächlich etwas gibt, das ich dazu raten könnte, habe ich acht mögliche Dinge zusammengetragen, die mir dabei helfen, meinen Fokus zu bewahren und mich immer wieder neu zu motivieren.

Kurzer Spoiler: Ich bin auch nicht immer gut gelaunt und mit vollem Elan bei der Sache. Aber ich habe Wege für mich gefunden, um aus einem Tief schneller wieder herauszukommen. 🙂

1.) Ändere deine Fragen

Anstatt dich selber durch demotivierende Gedanken wie „Das schaffe ich nie.“ zu begrenzen, frage dich lieber „Wie werde ich es schaffen?“ oder „Was kann ich heute tun, um meinem Ziel ein bisschen näher zu kommen?“.
Dein Gehirn ist damit automatisch auf Erfolg programmiert und sucht nach Lösungen und Möglichkeiten, anstatt sich Gründe auszudenken, warum es nicht klappen sollte.

2.) Kenne dein Warum

Um dauerhaft motiviert zu bleiben, ist es wichtig, zu wissen, warum man sein Ziel überhaupt erreichen möchte. Wenn du nicht weißt, warum du angefangen hast, wirst du aufhören, sobald es unangenehm wird.

Ich erinnere mich sehr oft an den Grund, weshalb ich das mache, was ich mache, und meistens kommt meine Motivation dann von ganz alleine.

Weshalb ich mache, was ich mache? 🙂 Ich schreibe diesen Blog, weil ich etwas Sinnvolles tun und Positives auf dieser Welt beitragen will. Ich möchte andere Menschen inspirieren und bestärken, indem ich das, was ich bis hierher schon alles gelernt habe, das mir persönlich geholfen hat (und hilft), an jeden weitergebe, der sich ebenfalls für sein persönliches Wachstum interessiert.

Das war ein kleiner Abriss – nun wieder zurück zu unserem eigentlichen Thema! 

3.) Nicht du bist das Problem, sondern dein Umfeld.

Kennst du das? Du hast ein super motivierendes Buch gelesen und würdest am liebsten sofort dein ganzes Leben umkrempeln. Nach ein paar Tagen oder Wochen findest du dich im selben Alltagstrott wieder. Die Flamme, die kurzzeitig in dir angezündet wurde, brennt nicht mehr. Oft liegt das daran, dass du in ein Umfeld geraten bist, das dich runterzieht und dir deine Energie raubt.

Um so zu werden, wie du sein möchtest, musst du dich so gut es geht von Energiesaugern fernhalten.

„Energiesauger“ – das sind Menschen, die klein denken und dir deine Träume eher ausreden wollen, anstatt an dich zu glauben. Solche Menschen bringen dich lieber von deinem Weg ab, weil sie selbst nicht die nötige Stärke besitzen, ihr Leben in die Hand zu nehmen und weil sie sich von deiner Großartigkeit bedroht fühlen.

Es ist so wichtig, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die uns im Leben voranbringen statt klein halten.
Genauso wichtig ist es auch, dass wir für andere zu einer Inspiration werden.

Wusstest du schon, dass wir immer der Durchschnitt der 5 Personen sind, mit denen wir die meiste Zeit verbringen? Das bedeutet zum Beispiel, dass wir nur durchschnittlich so oft ins Fitnessstudio gehen, so viel verdienen und so positiv oder negativ drauf sind, wie die fünf Menschen, die uns die meiste Zeit umgeben. Verantwortlich dafür sind unter anderem die Spiegelneuronen in unserem Gehirn. Sie sorgen dafür, dass wir unser Verhalten immer an unsere Umgebung anpassen.

Denk einmal daran, wie es dir geht, wenn du wild fantasierend mit einer Freundin über eure Träume sprichst.
Du fühlst dich energiegeladener!

Menschen, die dir Energie bringen, sind diejenigen, bei denen du dich nach der Begegnung aktivierter und motivierter fühlst. Nach dem Treffen mit einem Energiesauger hingegen fühlst du dich ausgelaugt oder bist schlechter drauf als vorher.

Es ist nicht unbedingt leicht, das perfekte Umfeld zu finden und ich sage auch nicht, dass du dich ab heute von all deinen Freunden trennen sollst. Schau dir Menschen an, die schon da sind, wo du gerne hinmöchtest. Das können auch Prominente und berühmte Persönlichkeiten sein! Überlege, was du dir von ihnen abschauen kannst. – Lies zum Beispiel dieselben Bücher wie sie.

Einen Tipp habe ich noch: Höre nicht auf Menschen, die dir Ratschläge geben wollen, wenn sie nicht da sind, wo du hinmöchtest. Diese Menschen sind nicht den Weg gegangen, den du gehen willst und können dir daher wahrscheinlich auch keine zielführenden Hinweise geben. Wenn du also zum Beispiel ein Buch schreiben möchtest, frag nicht deine Nachbarin, die Apothekerin ist, sondern jemanden, der schon einmal ein Buch geschrieben hat oder Kontakte zu einem Verlag hat. 🙂

4.) Motiviere dich nicht erst, wenn du bei 0% angekommen bist.

Die meisten Menschen motivieren sich erst dann mit etwas, wenn ihre Motivation im Keller ist. Nun fragen sie sich plötzlich, wo sie möglichst schnell neue Energie herbekommen.

Ein Beispiel: Wir wollen immer dann mehr Geld verdienen, wenn wir es dringend brauchen. Wir fliegen erst dann in den Urlaub, wenn wir nicht mehr können. Wir ändern erst etwas, wenn Not am Mann ist.

Was würde passieren, wenn wir uns schon dann motivieren, wenn wir es gar nicht brauchen? Antwort: Dann gelangen wir in den Beast Mode! 💯

5.) Nutze die Kraft der Musik

Es steckt so viel Macht in Musik! Du kannst sie bewusst einsetzen, um dich zu motivieren und in die richtige Stimmung zu bringen. Ich habe zum Beispiel Playlists* für

  • Sport
  • gute Laune
  • Selbstvertrauen
  • Konzentration
  • Beruhigung / zum Meditieren
  • und viele mehr…

* Gerne kannst du meine Playlists auf Spotify als Inspiration nutzen. 

Um noch einmal auf den vorherigen Punkt zurückzukommen: Probier es doch mal aus, dich schon dann wieder zu motivieren, wenn du noch bei 80% bist. Dafür kannst du zum Beispiel wunderbar die Musik und ein paar richtig gute Playlists nutzen! 🙂

6.) Have fun on the way! Kombiniere Unangenehmes mit Angenehmem

Um unsere Motivation für eine Sache nicht zu verlieren, ist es wichtig, dass wir auf dem Weg schon Spaß haben und Erfolgserlebnisse sammeln. Der kurze Moment von Freude und Stolz, wenn man ein langwieriges Ziel erreicht hat, ist nicht erfüllend genug, um die Reise dorthin nicht währenddessen schon zu genießen.

Manchmal müssen oder wollen wir aber auch einfach Dinge erledigen, auf die wir grundsätzlich gar keine Lust haben. Wenn du dieses Gefühl kennst, dann verbinde doch mal das Unangenehme mit etwas Angenehmen. Zum Beispiel Bewegung mit einem Treffen mit Freunden oder die Wohnung putzen mit dem Hören deines Lieblingspodcasts. 🙂

7.) Restdays einlegen 

Die Muskeln eines Sportlers wachsen nicht beim Training, sondern während er sich davon erholt. Genauso wichtig wie auf der Reise zu deinem Ziel schon Spaß zu haben, ist es, zwischendurch Pausen einzulegen, um deine Energiespeicher aufzuladen und neue Inspiration entstehen zu lassen.

Wenn ich zum Beispiel einen neuen Artikel schreiben möchte, brauche ich dafür meistens zwei bis drei Tage. Ich hoffe zwar, dass sich dieser Prozess noch optimiert, je mehr Übung ich bekomme, doch im Moment ist es so genau richtig für mich. Denn die besten Ideen und Formulierungen kommen mir immer dann, wenn ich eine Pause von meinem Text einlege.

Es geht nicht darum, wie ein weißer Ritter über Erfolgsberge zu reiten, sondern auch mal innezuhalten, zu reflektieren und evtl. neue Ziele zu formulieren, die entstanden sind, weil man sich weiterentwickelt und Neues dazugelernt hat.

8.) Disziplin! Der Schlüssel zur Freiheit

All meine vorangegangen Tipps sind ehrliche, gut gemeinte und funktionierende Ratschläge, wie du dauerhaft motiviert bleiben kannst.

Die Wahrheit ist aber: Ich bin nicht immer motiviert. Was ich vor allem gelernt habe, ist Disziplin.

Disziplin bedeutet, nicht nur dann zu handeln, wenn wir motiviert sind und Lust haben, sondern gerade dann etwas trotzdem durchzuziehen, wenn wir eigentlich keinen Bock haben.

Das ist, und daraus entsteht… wahre Motivation.

Wenn du langfristig etwas erreichen willst, musst du kurzzeitig diesen „Schmerz“ überstehen. Ohne Disziplin würden wir früher oder später das Handtuch werfen.

Auch hier können positiv formulierte Gedanken Wunder bewirken. Denn eigentlich kommt es „nur“ darauf an, womit du Freude und womit du Schmerz assoziierst. Ein Beispiel:

„Ich muss meine Ernährung umstellen und darf nie wieder Süßigkeiten essen.“ -> Schmerz

„Von Süßigkeiten bekomme ich Bauchschmerzen und sie vergiften meinen Körper. Ich möchte eine gesunde, leckere Mahlzeit essen.“ -> Freude

Ich hoffe, dass dich dieser Beitrag inspirieren konnte und du ein paar nützliche Tipps für dich mitnimmst, mit denen du es schaffst, dauerhaft für deine Träume und Ziele motiviert zu bleiben. Du musst nicht immer vor Leidenschaft brennen. Wichtig ist, dass du nicht vollständig aufhörst, etwas zu tun, sobald du einmal nachgegeben hast. Bleib dran und mach einfach am nächsten Tag weiter!

Vielleicht hast du noch ein paar zusätzliche Ideen, die du mit mir und den anderen Lesern teilen möchtest? Dann lass es uns bitte unbedingt wissen und schreib einen Kommentar unter diesem Artikel! 🙂

Ich wünsche dir das Beste auf deinem Weg und freue mich, dich ein Stück dabei begleiten zu dürfen.

Photos by Leon Roesler

 

 

Deine Alica

 

We fool ourselves into hoping for change rather than working for it. If hope doesn’t include a plan for change, it is actually hopelessness and avoidance of change. What we do not change, we choose.

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6 Kommentare

  • Silke

    Das hast du wieder so wunderbar inspirierend geschrieben . Ich kann für mich ganz viel mitnehmen. Und danke für die playlist’s von Spotify❣

    23. August 2019 at 23:09 Reply
    • Alica Preetz

      Vielen, vielen Dank! 🙂 Und sehr gerne, ich hoffe, es sind ein paar Songs dabei, die dir gefallen ☺️💪🏻

      24. August 2019 at 7:54 Reply
  • Manfred Rellecke

    Gute und nützliche Tipps – gerade auch für mich! Mit meiner Motivation und Disziplin ist es nämlich nicht besonders gut bestellt! Ich bleibe nämlich nur allzu oft auf Facebook, Spotify und YouTube hängen! Ich habe auch mal in Deine Playlists geschaut – viel zu viele Titel, um alle zu lesen. Bob Marley, Shakira und Tracy Chapman mag ich auch, und natürlich noch sehr viel mehr.Ich habe keine Spotify-Playlists, aber Ich habe eine Excel-Musikdatenbank mit über 12400 songs, die ich alle auf CD habe.

    24. August 2019 at 0:26 Reply
    • Alica Preetz

      Wow, das ist ja sehr beeindruckend mit der Excel-Datenbank! Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Ich freue mich riesig, wenn du ein paar meiner Tipps für dich mitnehmen konntest und dir die Motivation und Disziplin in Zukunft vielleicht etwas leichter fällt 😌👌🏻

      24. August 2019 at 7:57 Reply
  • Mrs. Crab

    Super Beitrag! Keep your circle small and your standards high. You are what you consume, physically & mentally ❤️😌🙌

    27. August 2019 at 13:38 Reply
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